eTretroller Verleih in Köln – Der große Vergleich

Du willst einen E-Tretroller in Köln leihen?
Du weißt nicht welche Anbieter es gibt oder fragst dich welcher der beste für dich und deinen Bedarf ist?

Hier bekommst du alle Antworten, denn ich habe die inzwischen vier Anbieter in Köln getestet und zeige dir worauf du achten musst und was die entscheidenden Unterschiede sind. So kannst du den für dich besten Anbieter wählen!

An Hand der wichtigsten Kategorien (wie Bedienbarkeit, Verfügbarkeit, Kosten, Bezahlmöglichkeiten etc.) werde ich dir zunächst eine einfache und schnelle grafische Zusammenfassung geben. Wenn du dann einen Favoriten hast, kannst du in dem jeweiligen Abschnitt weitere wichtige Informationen und hilfreiche Links finden.

Nachtrag:
Ganz aktuell ist nun mit Bird ein vierter Anbieter im Rennen und wirbt um die Gunst der Domstädter. Natürlich werden wir auch diesen Anbieter zeitnah beleuchten!

Übersicht

Zur Zeit gibt es in Köln vier große Anbieter im eScooter-Verleih (CIRC, TIER, LIME und BIRD). Diese Zahl wird vermutlich weiter steigen und auch die Abdeckung sowie die Verfügbarkeit wird sich zeitnah erhöhen.

Im Grunde funktionieren alle Firmen gleich:
In der Stadt stehen in dafür zugelassenen Bereichen die Verleih-Roller herum. Zur Nutzung musst du dich in einer entsprechenden App registrieren, die Zahlungsinformationen hinterlegen und kannst dann sehen, wo ein E-Tretroller steht und diesen dann für einen gewissen Betrag mieten. Am Ende stellst du ihn wieder in einem zugelassenen Bereich ab, beendest die Fahrt und dein Geld wird je nach Zahlungsart abgebucht.

Klingt einfach. Ist es auch!

Und für den schnellen Start hier direkt mein Tipp für dich:

Hole dir alle Apps und melde dich bei allen Anbietern an! Die Unterschiede der einzelnen Firmen sind gar nicht mal soooo groß und somit kannst du die maximale Verfügbarkeit ausnutzen!

Und es gibt einen weiteren Bonus:
Am Anfang wird es viele Gutscheine und Gratisfahrten geben (einfach mal im Netz nach aktuellen Codes suchen oder die integrierten Gratiscodes der App nutzen – wie bei Lime) und diese kannst du optimal nutzen, wenn du alle Anbieter testest!

Die Infografik zum Artikel

Wie du siehst, nehmen sich die einzelnen Anbieter gar nicht mal so viel. Dennoch lohnt es sich in die Details zu schauen:

CIRC

Das im August 2018 gegründete Start Up hat sich Anfang 2019 von FLash in Circ umbenannt, da es nicht um Geschwindigkeit, sondern Sicherheit, Verantwortlichkeit und Komfort gehe.
Circ ist bereits in mehr als 7 Ländern unterwegs und gehört zu den 4 großen Scooteranbietern in Deutschland.
Außerdem ist Circ sehr aktiv bei den regionalen Behörden und Verkehrsbetrieben und scheint hier auf eine enge Zusammenarbeit setzen zu wollen.

Die CIRC-App

Muss man herunterladen und gibt es für Android im Playstore und für Apple im App Store.

Die Installation und Registrierung ist einfach und geht schnell! In wenigen Minuten kannst du die App nutzen!

(Und du musst über 18 Jahre sein! Dies wird nicht wie bei anderen Anbietern explizit abgefragt, steht aber in den Nutzungsbedingungen!)

Bezahlen konntest du am Anfang nur mit Kreditkarte. Inzwischen ist auch Paypal möglich!

Und CIRC bietet etwas wirklich sinnvolles für dich an! Du kannst nämlich über einen Link im Circ-Shop Stundenpakete buchen! Den Code gibst du dann einfach in der App ein.

ACHTUNG: Das Paket beginnt mit Eingabe in der App zu laufen! Außerdem verfallen ungenutzte Minuten.

Aktuell gibt es für dich folgende Pakete:
– 1 Stunde für 6 EUR (Minutenpreis 10 Cent)
– 2 Stunden für 9 EUR (Minutenpreis 7,5 Cent) und
– 24 Stunden für 20 EUR (Minutenpreis 1,4 Cent)

Die Pakete sind also sinnvoll, wenn du weißt, dass du länger fahren willst!
Außerdem sind sämtliche Entsperrungen bereits enthalten!

Nach der kurzen Installation geht es direkt in die Nutzeroberfläche:

In der App sieht man dann auf der Karte die dem Google Maps Bild entspricht den entsprechenden Standort mit seinem zugelassenen Fahrbereich, sowie mit den grünen Punkten markiert die jeweiligen Scooter!
Das Ganze ist in der Übersicht sicher nicht so ansehnlich, aber wenn man reinzoomt wird es besser.

Hier sieht man nun die Scooter tatsächlich auch im Detail und sieht auch genau, welche Bereiche im Fahrbereich nicht für das Abstellen freigegeben sind. Fahren kann man dort wenn es rechtlich möglich ist, aber Abstellen nicht!

Wählt man nun den entsprechenden Scooter aus, kann man ganz einfach mit einem Wisch die Freischaltung durchführen!
Was leider nicht geht ist das “Anpiepen” – dass der Scooter sich bemerkbar macht, wenn man ihn nicht findet.
Außerdem kann man den Scooter nicht reservieren. Wenn man Pech hat, geht man ein paar Minuten zu dem Gefährt und er wird einem vor der Nase weggeschnappt!

Benutzerfreundlichkeit:
Die App tut was sie soll, ist auf den Verleih optimal ausgelegt und vor allem bedienerfreundlich! Einzig die Übersicht könnte verbessert werden, aber dafür gibt es keine Abzüge.

Genauigkeit der Position:
In meinem Test waren die Scooter tatsächlich immer dort anzutreffen, wo sie auch markiert waren. Sollte es doch mal Probleme geben fehlt leider die Signal-Funktion. Außerdem ist die Roller-Farbe ist nicht die auffälligste, aber bei der hohen Präzision ist dies auch nicht notwendig.

Genauigkeit der Ladeanzeige:
Der Ladezustand wurde absolut präzise angezeigt. Sehr gut!

Zusatzfunktionen:
Da hält sich Circ eher bedeckt. Es gibt eine Übersicht über deine Fahrten und das war es.

Fazit der App:
In der Summe ist die Anwendung einfach und intuitiv zu bedienen, bietet aber auch keine Zusatzfunktionen (die man aus meiner Sicht aber auch nicht braucht!)

In der Praxis:

Verfügbarkeit:
Circ hat ca. 300 Scooter in der Stadt, die strategisch verteilt sind. Der Hauptbereich ist linksrheinisch die Innenstadt. Rechtsrheinisch gibt es eher weniger Fahrzeuge. Verlässt man den touristischen Teil sind auch schon mal einige hundert Meter Fußweg notwendig.

Nutzungszeiten:
Circ hat mit 5 – 22 Uhr die größten Verfügbarkeiten!

Zustand / Ladestand:
Die Scooter sind Mietgeräte und sehen entsprechend schon etwas mitgenommen aus. Allerdings waren alle Roller die ich bisher hatte mängelfrei!
Der Ladestand war der, der auch angezeigt wurde und hielt auch, was er versprach.

Abstellbereiche:
Circ ist recht großzügig was die Parkpositionen angeht! Es sind hauptsächlich die Parks und natürlich die sehr hochfrequentierten Fußgängerzonen ausgenommen.

Circ Scooter – Die Ausstattung:

Der Circ-Scooter besitzt einen Daumengashebel, sowie zwei handgesteuerte Radbremsen. Die Klingel ist am linken Handgriff durch Drehen bedienbar. Außerdem gibt es eine Handy-Halterung, sowie einen Getränkehalter. Auf dem Lenker ist ein Knopf für das Licht, sowie vier einfache LEDs für den Ladestand.

Pro:
Die zwei Handbremsen fahren sich deutlich besser und sicherer als eine Hinterradreibungsbremse! Außerdem kann man sein Handy gut unterbringen!

Contra:
Es fehlt die Geschwindigkeitsanzeige, sowie der aktuelle Ladestand. Das kann gerade bei längeren Fahrten ungünstig sein (auch wenn man das Handy am Lenker anbringen kann und dort die Info bekommt haben das die anderen Scooter besser gelöst!).

Circ Scooter – Fahreigenschaften:

Anfahren funktioniert über 1-2 kicks und das Betätigen des Gashebels.

Die Beschleunigung ist zügig und anfangs vielleicht ungewohnt. Der Scooter erreicht schnell seine 20 km/h!

Bremsen funktioniert mit den beiden Handbremsen und ist sehr griffig. Mit einer Vollbremsung steht der Roller in kürzester Zeit! Der tiefe Schwerpunkt verhindert dabei auch das typische “Aufbäumen”. Sehr gut!

Fahrgefühl bekommt man schnell. Der niedrige Schwerpunkt macht das ganze Gefährt sehr leicht beherrschbar. Dennoch sollte man sich anfangs ein paar Minuten gönnen!

Der Untergrund darf gerne eben sein. Bei größeren Abstufungen kann der Roller schon mal aufsetzen. Außerdem fährt er sich bei Schotter natürlich nicht so angenehm. Es gibt quasi keine Dämpfung und man merkt alles was man “überfährt” (genau genommen gibt es eine Vorderraddämpfung, aber von der spürt man bei Unebenheiten nicht viel). Plant man längere Strecken, sollten diese auf ordentlichen Radwegen erfolgen.

Zusammenfassend:
Ein sehr angenehmes, gut steuer- und kontrollierbares Gefährt, was Spaß macht. Nach wenigen Probeminuten fühlt man sich schon sicher – insbesondere dank der zwei Handbremsen! Auch der Lenker bietet Platz, einzig die Anzeigen könnten etwas umfangreicher sein.

Tier

Das Berliner Start-Up existiert seit 2018 und ist inzwischen in über 11 Ländern aktiv. Die Roller basieren auf einem Modell des Herstellers Okai, das etwas angepasst wurde.
Auch Tier setzt natürlich auf rasantes Wachstum und plant einige Partnerschaften mit den Verkehrsbetrieben und großen Unternehmen (zBsp Sixt). Außerdem war mal eine Abo-Version geplant, die das Mieten für Dauernutzer attraktiver machen könnte.

Die Tier-App

Auch diese gibt es natürlich für beide Betriebssysteme. Einmal für Android und einmal für Apple.

Die Installation und Registrierung folgt denselben Grundregeln wie bei den anderen Anbietern.

Vorteil von Tier: Du kannst auch per Paypal bezahlen!!!

(Ansonsten musst du natürlich auch über 18 sein, deine Daten verifizieren und die AGBs akzeptieren)

Auch hier geht es im Anschluss direkt in die Bedienoberfläche.

Auch hier dreht sich alles um den Google Maps Kartenausschnitt mit deiner aktuellen Position, sowie den Rollern in deiner Nähe.

Was man direkt sieht, ist, dass die Tier App etwas aufgeräumter aussieht. So werden die Scooter in der Übersicht gruppiert und werden erst einzeln sichtbar, sobald man reinzoomt.

Und auch hier erkennt man direkt die Bereiche, in denen das Abstellen nicht gestattet ist. Im Vergleich zu Circ ist Tier dabei deutlicher restriktiver, was den Innenstadtbereich und das Gebiet um den Rhein herum angeht!

Die Buchung kann man einfach über den Haupt-Button starten.

Reservieren ist aber auch hier nicht möglich!

Ganz hilfreich ist noch das “Anklingeln” des Scooter, falls man mal Tomaten auf den Augen hat.

Benutzerfreundlichkeit:
Hier tun sich die Konkurrenten nicht viel, auch die App von Tier erfüllt ihre Kernaufgabe und ist dabei einfach und intuitiv. Allerdings gibt es hier ein kleines Plus was die Übersichtlichkeit angeht!

Genauigkeit der Position:
Auch die Roller von Tier haben sich immer dort befunden, wo sie angezeigt wurden.
Einmal wurde der Roller mir zwar vor der Nase weggeschnappt und die Aktualisierung war noch nicht so flott, dass mir auch angezeigt wurde, dass der Roller nun weg ist, aber das war eine Ausnahme. Die Position stimmte trotzdem (ich hatte ihn vorher schon da stehen sehen).

Genauigkeit der Ladeanzeige:
Auch hier volle Punktzahl für absolut präzise Anzeigen!

Zusatzfunktionen:
Hier ist die Tier-App sehr schlank gehalten. Es gibt keine!

Fazit der App:
Das Grundprinzip ist schlank, auf den reinen Verleih ausgelegt und funktioniert. Die Übersicht ist gut und intuitiv. Genau richtig für den Scooter-Verleih!

In der Praxis

Verfügbarkeit:
Tier hat ca. 750 Scooter in Köln verteilt (und damit hat sich die Anzahl in den letzten 3 Wochen fast verdoppelt!) und ist sehr präsent. Die Verteilung ist natürlich auch hauptsächlich im linksrheinischen Innenstadt-Bereich, allerdings gefühlt etwas ausgedehnter wie bei Circ (was natürlich auch an der höhen Anzahl liegt).

Nutzungszeiten:
Tier hat die zweitlängste Nutzungszeit und ist grundsätzlich von 7 bis 22 Uhr nutzbar.

Zustand / Ladestand:
Auch bei Tier zeit sich die regelmäßige Nutzung und die Scooter haben Beulen und Schrammen. Allerdings waren auch hier alle Geräte voll einsatzfähig und hatten keine Mängel!
Der Ladestand hielt auch bei Tier was er versprach!

Abstellbereiche:
Wie bereits angedeutet hat Tier einen relativ viele Teile der Innenstadt rot markiert. Entweder hängt dies mit der städtischen Genehmigung zusammen oder es ist die Politik von Tier. Wie auch immer ist der Abstellbereich bei Tier gefühlt am eingeschränktesten! Dies kann sich natürlich jederzeit ändern, aber aktuell müsste man hier am meisten schauen, wo man seinen Scooter wieder loswird.
Ich fand dies jedoch nicht so störend im Test. Man fährt sowieso auf Radwegen und da ist der rote Bereich nicht so oft betroffen. Und wenn doch mal, dann geht man einfach hundert Meter in eine Richtung, dann passt es wieder.
Aus meiner Sicht also eine Einschränkung ohne große Auswirkung!

Tier Scooter – Die Ausstattung

Die Tier Scooter ähneln den Circ-Scootern sehr. Auch sie haben einen Daumengashebel und zwei Handradbremsen. Die Klingel ist ebenfalls im linken Handgriff verbaut. Ein einfaches Display verrät die aktuelle Geschwindigkeit, sowie mit 3 Balken versehen den momentanen Ladezustand.

Pro:
Die zwei Handbremsen machen einen wirklich guten Eindruck. Außerdem gibt es ein einfaches Display.

Contra:
Es gibt weder eine Handy- noch Getränkehalterung. Gerade die Handyhalterung ist echt nützlich wenn man in der Stadt navigiert (wie es Touristen als Hauptadressaten sicher viel tun müssen!).

Tier Scooter – Fahreigenschaften:

Anfahren ist einfach und erfolgt über ein zwei Kicks und Drücken des Gashebels.

Beschleunigung ist ebenfalls zügig und man erreicht rollertechnisch typisch schnell die 20 km/h!

Bremsen kann man mit den beiden Handbremsen wirklich sehr angenehm. Man steht schnell und sicher! Gefällt mir sehr gut!

Fahrgefühl ist auch hier schnell erlernt. Man kommt schnell mit dem tiefen Schwerpunkt und der Dynamik zurecht! Ein paar Proberunden und los gehts!

Der Untergrund sollte aber auch hier möglichst eben sein. Es gibt nur eine bedingt geeignete Vorderradfederung die man kaum spürt. Es wird alles übertragen und das Fahren macht eigentlich nur auf planer Ebene Spaß. Aber das gilt für alle Roller!

Zusammenfassend:
Auch der Tier-Roller ist ein sehr solides und nützliches Gefährt, was viel Spaß macht. Großes Plus auch hier die zwei Handbremsen! Die einfache Anzeige finde ich angemessen, es könnte aber noch eine Handyhalterung dabei sein.

Lime

Das vor 2 Jahre gegründete internationale Unternehmen ist der Big Player und bereits weltweit in über 23 Ländern tätig.
Das unglaublich rasante Wachstum ist mit einem wahnsinnig großen Budget möglich und so hat Lime die Entwicklung sogar eigener Scooter in der Hand.

Die Lime App

Herunterladen kannst du die App hier für Android und hier für Apple.

Auch hier ist die Installation in wenigen Minuten erledigt!

Nachteil: Bei Lime kaufst du ein Guthaben! Ich persönlich bin kein Freund davon, da man immer Gefahr läuft, dass man ein ungenutztes Restguthaben irgendwo liegen hat. Meiner Meinung nach ist dies eine kundenunfreundliche Lösung (wie man sie auch von anderen Events kennt). Zahlen kann man übrigens nur mit Kredit-/Debitkarte!

Auch hier geht es danach direkt in die Anwendungsoberfläche:

Du erkennst die Parallelen. Es handelt sich auch hier um eine Übersicht der Stadt, der erlaubten Parkflächen und der verfügbaren Scooter. Lime hat ebenfalls die Scooter eines bestimmten Bereichs zusammengefasst und ist sehr übersichtlich!
Außerdem kannst du deinen E-Tretroller “anklingeln” und sogar reservieren! Eine sehr nützliche Funktion!

Aber du siehst auch einen Nachteil: Lime hat nach wenigen Wochen den Kilometerpreis um 33% (von 15 Cent auf 20 Cent) angehoben. Das macht dann pro Stunde statt 10 EUR ganze 12 EUR.

Benutzerfreundlichkeit:
Auch Lime erfüllt mit seiner App den Nutzerzweck und ist dabei einfach zu bedienen. Das Plus für die Übersichtlichkeit gibt es auch hier.

Genauigkeit der Position:
Die Lime Roller findest du zuverlässig und einfach mit der App. Die Scooter stehen dort, wo sie auch angezeigt werden und sind auch durch ihre Farbe leicht zu entdecken.

Genauigkeit der Ladeanzeige:
Du kannst dich auch hier auf die App-Infos verlassen!

Zusatzfunktionen:
Neben der Brieftasche (“Wallet”) mit deinem Guthaben findest du auch noch deinen persönlichen Fahrtenverlauf. Dort kannst du nachsehen wann du wo gefahren bist. Außerdem gibt es eine Gesamtübersicht über deine zurückgelegte Distanz, sowie deine verbrauchten Kalorien.
Außerdem gibt es aktuell das Spiel “Geparkt oder nicht geparkt”, bei dem du bewertest wie gut die Roller abgestellt sind. Das soll das Wildparken wohl etwas mindern.
Seine Fahrt zu “teilen” ist ebenfalls möglich. Das ist dann über diverse Plattformen möglich (von Instagram bis Whattsapp). Für einige vielleicht ne wichtige Funktion…

Fazit der App:
Man merkt, dass Lime schon viel Erfahrung hat. Die App hat neben den Basisfunktionen noch ein paar Zusatzgadgets und ist noch etwas ausgereifter als die der Konkurrenz.
Der Zusatzpunkt wird für mich dadurch eingebüßt, dass man Guthaben kaufen muss. Davon bin ich wie gesagt kein Freund.

In der Praxis

Verfügbarkeit:
Von den Lime Rollern gibt es aktuell ca. 500 in der Domstadt. Damit sind es die zweithäufigsten Scooter und die Präsenz ist sehr hoch. Für den rechtsrheinischen Gebrauch hat Lime aktuell das größte Gebiet freigegeben. Ansonsten ist die linksrheinische Vertretung vergleichbar.

Nutzungszeiten:
Hier hat Lime eine Kernzeit von 7 – 21 Uhr.

Zustand / Ladestand:
Die Lime Roller sehen auch wie die anderen Roller schon gut benutzt aus. Wahrscheinlich wird es regelmäßig auch hier einen Austausch geben. Die Roller die ich hatte liefen aber dennoch tadellos.
Und auch der Ladestand hielt was er versprach.

Abstellbereiche:
Bei Lime hast du, wie bereits angedeutet, einen vergleichsweise großen Bereich rechtsrheinisch der für dich verfügbar ist. In der Innenstadt gibt es natürlich auch einige rot markierte Gebiete, aber gefühlt ist Lime hier sehr großzügig und lässt eine Menge zu. Es scheint, als hättest du hier die größten Freiheiten!
Vielleicht ist dies auch ein Zugeständnis, da Lime am Ende der Nutzung ein Foto von dem Scooter und seiner Abstellposition haben will. Ein fairer Deal wie ich finde und sorgt hoffentlich dafür, dass der Rollerspaß nicht so schnell endet wie in anderen Ländern!

Lime Scooter – Die Ausstattung

Der Lime Roller besitzt ebenfalls den Daumengashebel und eine einfache Klingel. Charmant finde ich das angenehme Display mit dem genauen Ladestand sowie der aktuellen Geschwindigkeit.

Die zweite Bremse befindet sich dafür als Trittbremse auf dem Hinterrad. Ich persönlich habe dabei nicht so ein gutes Gefühl. Die Bremskraft wirkt indirekter und schwächer, die Kontrolle umständlicher und langsamer. Für mich persönlich auf jeden Fall ein Nachteil!

Ansonsten hat der Lime Roller keine Extras, also weder Handy- noch Getränkehalter.

Der Lime Scooter macht dafür aber einen sehr robusten Eindruck, scheint am kräftigsten gebaut und sehr stabil.

Pro:
Das Display scheint sinnvoll und ist echt praktisch.

Contra:
Es fehlen die Extras und die Hinterradbremse ist weniger funktional.

Lime Scooter – Fahreigenschaften

Anfahren geht auch hier nach wenigen Kicks mit dem Gashebel.
Im Test hatte ich auch ein zwei Roller die etwas träge reagierten, aber ich würde das nicht auf die ganze Flotte beziehen. Grundsätzlich fahren die Lime Roller gut an.

Die Beschleunigung ist auch hier zügig. Ich hatte das Gefühl, die Lime Roller sind etwas schwerer, aber in davon merkt man beim Fahren nichts.

Bremsen ist wie erwähnt aus meiner Sicht nicht so komfortabel wie mit den Handgriffbremsen, aber das kann auch Geschmackssache sein. Für mich ein klarer Nachteil!

Fahrgefühl entwickelt sich dennoch schnell und ist bis auf das Bremsen identisch mit den anderen Scootern.

Der Untergrund ist deswegen auch hier kein zu vernachlässigender Faktor. Schön flach und eben und man hält lange durch.

Zusammenfassend:
Lime bietet den scheinbar stabilsten Roller an und hat eine sehr gut entwickelte App. Außerdem ist die Abstellpolitik mit den “Beweisbildern” noch etwas konsequenter als bei den anderen Anbietern.
Das Display an dem Roller ist sehr angenehm, aber dafür gibt es keine zusätzlichen Halterungen und die etwas sperrige Hinterradbremse fährt sich nicht so angenehm wie bei den anderen Scootern.

Fazit

Wie man sieht sind die drei großen Anbieter in vielen Bereichen gleich oder sehr ähnlich. Je nach eigenen Vorlieben musst du daher deinen persönlichen Favoriten wählen!

Ich persönlich nutze alle Apps und Anbieter und schaue einfach, welcher Scooter gerade am nächsten ist! Denn es geht mir ja darum, unkompliziert von A nach B zu kommen.

Ich hoffe auch du wirst dabei so viel Spaß haben!

Happy Rolling!

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